Das Wort “magnificent” kann man u.a. mit “großartig” oder “herrlich” übersetzen und verwenden, um etwas zu beschreiben, was aufgrund seiner Größe, Schönheit oder anderem extrem beeindruckend ist.
Eine genauere Erklärung findet man u.a. hier. Wie das Wort richtig ausgesprochen wird, sieht und hört man im Filmbeispiel.

Zwei recht häufige Verwendungsbeispiele für das Wort sind “a magnificent view” oder “a magnificent goal”.

Zwei Filmklassiker, in denen das Wort im englischen Originaltitel vorkommt, sind “Those Magnificent Men in Their Flying Machines” (dt.: Die tollkühnen Männer in ihren fliegenden Kisten) und “The Magnificent Seven” (dt.: Die glorreichen Sieben).

Am Wortende wird bei dieser Konsonantenkombination im Englischen das “b” nicht ausgesprochen! Beispiele hierfür gibt es jede Menge: z. B. “numb”, “dumb”, “tomb”, “bomb”, “lamb”, “comb”, “limb” oder “climb”.

Aber auch bei Wörtern bei denen diese Konsonantenkombination nicht am Wortende steht, wie
z. B. bei “tombstone” oder “climbing”, wird das “b” meist nicht ausgesprochen. Das Wort “tombraider” wird entsprechend [tu:mreɪdər] ausgesprochen.

Ausnahmen, die diese Regel bestätigen, sind Wörter wie “timber”, “bombastic” oder “sombre”, bei denen das “b” ausgesprochen wird.

Sheepman

Der Englisch-Blog ist nun bereits 2 Monate alt! Und zum Geburtstag gibt es ein neues Feature, das von der Lernplattform Linguapark.com bereitgestellt wird.

Das Sheepman-Spiel ist eine nette “Neuauflage” des guten alte Galgenmännchens. Im Englisch-Blog kann man in Zukunft ab und an jeweils ein Wort auf diese Weise erraten.

Gesucht wird heute ein Wort, das man ungefähr mit Kauderwelsch, Fachchinesisch oder auch Geschwafel übersetzen kann. (Gibt es auch in einer leicht anderen Schreibweise).

Außerdem möchte ich mich wieder bedanken für das zahlreiche Lob. Freut mich sehr! Ebenfalls Danke für die Anregungen und Fragen, die u.a. in den Kommentaren eingehen. Ich werde diese immer wieder auch in neuen Artikeln aufgreifen. Kann allerdings manchmal dauern… Es kommt inzwischen schon einiges zusammen.

In diesem Zusammenhang gibt es eine weitere Änderung im Englisch-Blog:
die neuesten Kommentare kann man nun auch in der Sidebar sehen. Es kommt nämlich häufig vor, dass sehr lesenswerte Kommentare auch zu älteren Artikeln geschrieben werden, die für alle interessant sind und bisher “untergegangen” sind. Es lohnt sich also, auch die Kommentare zu lesen!

To make ends meet

Eine schöne Redewendung im Englischen ist “to make ends meet” und bedeutet soviel wie “mit dem Geld zurecht kommen” bzw. “über die Runden kommen”.

Zwei gute Songbeispiele für diese Redewendung gibt es auch:

1. “Lady Madonna children at your feet – wonder how you manage to make ends meet” von den Beatles

2. “it’s a bittersweet symphony, this life. Trying to make ends meet – you’re a slave to money then you die” von The Verve.

Den Song von The Verve kann man sich auch im Filmbeispiel anhören.

I’m a loser

Ein klassischer Rechtschreibfehler, den man immer wieder sieht, kommt im englischen Wort für “Verlierer” bzw. “verlieren” vor. Das Wort heißt “Loser” bzw. “to lose” und wird nur mit einem “o” geschrieben und nicht etwa, wie häufig zu sehen, mit zwei “o”.

Im Filmbeispiel eines von Parlophone freigegebenen Videos des Queen-Hits “We are the champions”, heißt es entsprechend “no time for losers – ’cause we are the champions”.

Neben dem US-Sänger Beck hatten aber auch bereits die Beatles einen Song mit dem Titel “I’m a loser”. Eine gute Liveversion dieses Songs kann man hier hören.

Das englische Wort “loose” bedeutet dagegen unter anderem “locker” bzw. “lose”. So kann man z. B. im Englischen wie im Deutschen “eine Schraube locker” haben. (to have a screw loose). :-)

Die Schlammschlacht im US-Wahlkampf ist nun wohl eröffnet. In den deutschen Medien kursiert seit dem Wochenende die Aussage eines McCain-Sprechers, in der die Deutschen im Zusammenhang mit dem Deutschlandbesuch von Barack Obama als “kriecherisch” bezeichnet werden.

Aus sprachlicher Sicht hat mich jedoch interessiert, was dieser Sprecher im Original auf Englisch gesagt hat. Mit etwas Mühe ist es mir gelungen, den O-Ton des McCain-Sprechers Tucker Bounds zu finden. In Richtung Obama sagte er folgendes:

“He prioritizes throngs of fawning Germans over meeting with wounded combat troops in Germany.”

Sehen und hören kann man das ganze hier .

“Throngs of people” heißt auf Deutsch so viel wie “Scharen von Menschen”. “Fawning” heißt “kriecherisch” und leitet sich ab von “to fawn”, was man häufig mit “katzbuckeln” übersetzt.

Ich stehe im Nebel

“Thomas Kiwispotter” hat neulich in einem Kommentar die Frage aufgeworfen, was eigentlich der Unterschied zwischen “fog”, “mist” und “haze” im Englischen sei.

“Fog” und “Mist” kann beides generell mit “Nebel” übersetzt werden. Der Unterschied liegt lediglich in der Dichte. Bei “Fog” handelt es sich um einen dichteren Nebel als bei “Mist”. Eine häufige Erklärung sagt, dass man von “Fog” spricht, wenn die Sicht weniger als 1 km beträgt. Bei einer Sicht zwischen 1 bis 2 Kilometer spricht man von “Mist”.

Im Videobeispiel eine Filmkritik von Michael Phillips zu Stephen Kings “The Mist”.

Wer es ganz genau wissen will, kann die Erklärung der BBC-Wetterfrösche hier lesen.

“Haze” dagegen wird in der Regel mit “Dunst” übersetzt. Auch im Sinne von “Benommenheit”, wie
im Song “Paranoid Eyes” von Pink Floyd (“now you’re lost in a haze of alchohol”) oder “Purple Haze” von Jimi Hendrix.

Anbei noch drei Verwendungsbeispiele der entsprechenden Adjektive “misty” “foggy” und “hazy” in verschiedenen Songs.

“I was driving through the misty rain” (Bruce Springsteen, Radio Nowhere)

“The foggy dew” (u.a. performed von The Chieftains und Sinéad O’Connor)

“Hazy shade of winter” (Simon & Garfunkel)

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