Wort der Woche: China

Das Wort dieser Woche ist “China”. Das Wort bezeichnet im Englischen nicht nur das Land der Mitte, sondern ist auch ein Synonym für “porcelain” (Porzellan).

Der 80er Hit von T’Pau “China in your hand” bedeutet also soviel wie “Porzellan in deiner Hand” und nicht etwa, dass man China in der Hand hält.

Für alle, die den genauen Unterschied im Englischen zwischen “China” und “porcelain” wissen wollen, sei diese Seite empfohlen. In der Regel kann man aber beide Begriffe durchaus synonym verwenden.

Wer noch einmal das Lied von T’Pau hören will, muss hier klicken.

I’m not broke

Habe diese Woche das neue Lied der irischen Band The Script gehört. Dem Text von “The Man Who Can’t Be Moved” liegt die nette romantische Idee zugrunde, dass der Erzähler an der Straßenkreuzung, an der er seine Liebe zum ersten Mal getroffen hat, einfach so lange wartet, bis sie zurück kommt. Schöner Text.

In der zweiten Strophe heißt es:
“Some people try to hand me money, they don’t understand – I’m not broke, I’m just a broken hearted man” (“Manche Leute wollen mir Geld geben. Sie verstehen nicht, dass ich nicht pleite bin, sondern nur ein gebrochenes Herz habe”)

“To be broke” bedeutet soviel wie pleite sein, kein Geld haben.

Die besten Filmzitate

“So I guess this is where I tell you what I learned – my conclusion, right? Well, my conclusion is: Hate is baggage. Life’s too short to be pissed off all the time. It’s just not worth it. Derek says it’s always good to end a paper with a quote. He says someone else has already said it best. So if you can’t top it, steal from them and go out strong. So I picked a guy I thought you’d like.

‘We are not enemies, but friends. We must not be enemies. Though passion may have strained, it must not break our bonds of affection. The mystic chords of memory will swell when again touched, as surely they will be, by the better angels of our nature.’ ”

Aus: American History X

P.S. Das Zitat im Zitat stammt von der Antrittsrede Abraham Lincolns als 16. Präsident der USA am 4. März 1861. Hier die Übersetzung des Zitats:

“Wir sind keine Feinde, sondern Freunde. Wir dürfen keine Feinde sein. Leidenschaft mag die Bande unserer Zuneigung anspannen, aber zerreißen darf sie sie nicht. Die mystischen Klänge der Erinnerung werden ertönen, wenn – und das ist sicher – die besseren Engel unserer Natur sie wieder berühren.”

Anschauen und anhören mit der Originalstimme von Edward Furlong kann man das ganze hier.

Der Unterschied zwischen den beiden Wörtern “happy” und “lucky” bereitet vielen oft Schwierigkeiten. Zumal die “Grenze” zwischen beiden Wörtern oft “fließend” verläuft.

Die wesentliche Unterschied ist jedoch der folgende:
“Happy” bedeutet “glücklich” im Sinne von “glücklich sein”. “Lucky” hingegen bedeutet “glücklich” im Sinne von “Glück haben” oder auch “glücksbringend”! Das erklärt dann auch den Unterschied zwischen “lucky day” und “happy day”, oder?!

Entsprechend ist eine Glückszahl eine “lucky number”. “Lucky man” wie der Song von The Verve im Filmbeispiel (ältere Leser kennen vielleicht noch einen gleichnamigen Titel von Emerson, Lake and Palmer) bezeichnet also einen “glücklichen” Menschen im Sinne von “Glück haben”. Er muss deshalb nicht unbedingt glücklich (happy) sein.
“To be lucky in love” bedeutet entsprechend “Glück in der Liebe haben”. Wie hieß der Song von Kylie Minogue noch gleich? :-)

Ein tolles englisches Wort, das “happy” und “lucky” verbindet, ist das Wort “happy-go-lucky”, was soviel wie “sorglos” oder “unbekümmert” bedeutet.

So und jetzt am besten einfach mal im Hirn nach ein paar Beispielen mit “happy” und “lucky” kramen. Es gibt unzählige. Von den “Happy Mondays” bis zu “Lucky Luke”.

Was heißt also: Sie haben Glück, dass sie noch leben. · Antwort anzeigen

You are lucky that you're still alive.

Die folgende Geschichte habe ich auf “The Grammar Vandal” , einem Blog von Kate McCulley entdeckt.

Sie hat den Titel Winnie & Walter und wurde angeblich im 19. Jahrhundert von einem unbekannten Autor verfasst. Die gesamte Geschichte ist rund 450 Wörter lang und kann auf Young Writers Society vollständig gelesen werden. Abgefahren!

Aus Platzgründen hier nur der Anfang der Geschichte.

“Warm weather, Walter! Welcome warm weather! We were wishing winter would wane, weren’t we?” “We were well wearied with waiting,” whispered Waiter wearily. Wan, white, woe-begone was Walter; wayward, wilful, worn with weakness, wasted, waxing weaker whenever winter’s wild, withering winds were wailing. Wholly without waywardness was Winifred, Walter’s wise, womanly watcher, who, with winsome, wooing way, was well-beloved.

“We won’t wait, Walter; while weather’s warm we’ll wander where woodlands wave, won’t we?”

Wer die ganze Geschichte lesen will, muss hier klicken.

Nachdem ich am Wochenende darauf hingewiesen habe, dass die Konsonantenkombination “kn” am Wortanfang im Englischen immer als “n” ausgesprochen wird, kommt heute die Konsonantenkombination “ps” am Wortanfang dran.

Im Gegensatz zum Deutschen wird auch hier das “p” nicht ausgesprochen! Der Filmklassiker “Psycho” von Alfred Hitchcock wird also ohne “p” [ˈsaɪkəʊ] ausgesprochen.

Wie das Wort klingt, kann man sich hier mit den Talking Heads und ihrem Song “Psycho Killer” anhören.

Diese Frage bekomme ich erstaunlich häufig gestellt. Die Antwort kann natürlich nur subjektiv ausfallen und hängt sehr vom jeweiligen Lerntyp und Kenntnisstand ab.

Dennoch, hier drei allgemeine Tipps, die ich empfehlen kann: (außer natürlich den Englisch-Blog zu lesen… :-) )

    1. Persönliche “Lieblingsfilmschnipsel” auf Videoplattformen wie Youtube suchen und anschauen.

    Wer weiß z. B. was Humphrey Bogart im Original für “Schau mir in die Augen, Kleines” sagt? Die Antwort gibt es hier.

    2. Persönliche Lieblingssongs auf Plattformen wie Songtexte.com suchen und in Verbindung mit den Texten anhören.

    3. Einen englischsprachigen Blog suchen und lesen. Die Thematik des Blogs hängt natürlich von den persönlichen Interessen ab. Allgemein zu empfehlen, sind aber meines Erachtens Blogs mit verhältnismäßig knappen Beiträgen wie boingboing.net, auf denen alle möglichen Themengebiete angesprochen werden.

    Warum ein Blog und nicht eine andere englischsprachige Seite, wie z.B. eine Zeitung?
    Eine Zeitung geht natürlich auch, allerdings habe ich die Erfahrung gemacht, dass es vielen Menschen leichter fällt, “kleine Häppchen” wie eben in vielen Blogs zu lesen.

Natürlich gibt es darüber hinaus eine Vielzahl von Internetseiten mit Übungen und detaillierten Erklärungen. Tipps hierzu gibt es ein anderes Mal.

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