Ein Tweet von Robert Basic hat mich vorgestern auf einen interessanten Artikel der Frankfurter Allgemeinen aufmerksam gemacht. Dort ist die Rede davon, dass insbesondere die Klatschpresse in Großbritannien unerwartet Konkurrenz durch die Tatsache bekommt, dass auch immer mehr Promis twittern.
In dem Faz-Artikel wird u.a. „Monty Python“-Mitglied John Cleese wie folgt zitiert:
„Die Presse hatte lange Zeit ein faktisches Monopol. Es muss wehtun, das verschwinden zu sehen. Pfffffffft!!“
„Ich sehe es als Ausschaltung des Zwischenhändlers. Anstatt die Zeitungen jedes langweilige Detail berichten, tun es nun die Prominenten selbst.
“
Die Original-Tweets von John Cleese auf Twitter lauteten wie folgt:
“The thing is that the press and trad media have had a virtual monopoly for a long time.. it must hurt them to see it vanishing pfffffffft!!”
“I see it as cutting out the middle man. Instead of the papers reporting every boring detail, the celebrities are doing it
”
Die Formulierung “to cut out the middleman” wird im Englischen gern verwendet und bedeutet soviel wie “auf den Zwischenhändler verzichten”. Den “middleman” kann man aber auch mit “Mittelsmann” bzw. “Vermittler” übersetzen.
Im Lied “Waiting for the great leap forwards” verwendet der britische Sänger Billy Bragg die Formulierung wie folgt:
If no one seems to understand – Start your own revolution and cut out the middleman.