oblivion

Das Substantiv “oblivion”

Der Trailer des Science-Fiction-Films “Oblivion”

“The last Super Bowl was played right here.
Please don’t tell me it was a classic.
Classic game. 80,000 people on their feet, seconds left on the clock, the QB throws a Hail Mary. Touchdown! 166, back online.

60 years ago, Earth was attacked. We won the war, but they destroyed half the planet. Everyone’s been evacuated. Nothing human remains. We’re here for drone repair. We’re the mop-up crew.
This is Jack Harper. I’m good to go.

Two more weeks, Jack. Then we can finally leave and join the others. Don’t take any chances.

I’ve been watching you, Jack. You’re curious. What are you looking for in those books? Do they bring back old memories?

We have an unidentified impact.
Don’t ask too many questions.
They are human.
This is ordering you to return to tower.
Jack. How do you know my name?
They’re firing on survivors.
Stand down!
What have you done?
I can’t protect you.
They won’t stop till they find me.

If you’re looking for the truth, that’s where you’ll find it.
You need to know what happened.
What aren’t you telling me?
Who are you?
Jack, mission is ordering you to stand down.
I’m not gonna do that. This is the only way.”

Vokabeltipps:
QB: quarterback
Hail Mary (Pass): “A Hail Mary pass or Hail Mary route is a very long forward pass in American football, made in desperation with only a small chance of success, especially at or near the end of a half.” Quelle: Wikipedia
to mop up: aufräumen, aufwischen
curious: neugierig
to take no chances: kein Risiko eingehen

word of the day #1 – seesaw

May your glass be ever full

“May your glass be ever full,
May the roof over your head be always strong,
And may you be in heaven
Half an hour before the devil knows you’re dead”

– Irish drinking toast

Leben im UK als Deutscher (Liukad) #8: Running for Charity

Die Serie “Leben im UK als Deutscher” ist eine Gastbeitrag-Reihe von Julia, die normalerweise auf 49suns.de schreibt. Derzeit lebt sie in Edinburgh und von dort berichtet sie über ihre Erfahrungen auf der Insel.

Dieses urbritische Thema wollte ich schon sehr lange behandeln und da es mittlerweile persönlich aktuell geworden ist, ergreife ich die Gelegenheit. Doch fangen wir von vorne an.

Wer sich einmal auf die Insel verirrt hat und sich die Läden genauer angesehen hat, dem wird aufgefallen sein, dass es sehr viele sogenannte Charity Shops gibt. Auch in Büchern, Filmen und Serien wird oft auf “Oxfam Shops” hingewiesen. Diese Läden basieren darauf, dass man ihnen Kleidung, Bücher, Krimskrams, und was nicht alles spendet, das sie dann verkaufen. Es sind vor allem Krebs- bzw. Krankheits-Forschungs- Wohltätigkeitsorganisationen, aber auch Organisationen für Obdachlose, christliche Vereine und das besagte Oxfam sind dabei. Und dass Recycling hierzulande erst langsam in Schwung kam, ist (angeblich) auf diese Charity Shops zurückzuführen.

Im gleichen Tätigkeitsbereich gibt es jedes Jahr die Aktionen Children in NeedRed Nose Day (März), wo während eines Telethons ((Doctor Who Fans werden diesen beiden Veranstaltungen kennen, da kleine extra Sketche aufgenommen werden, um die Spendenbereitschaft zu erhöhen.)) und mit Spezialangeboten in Supermärkten und mehr oder weniger verrückten Aktionen von Schulklassen, Privatpersonen, Bürogemeinschaften und überhaupt dem ganzen Land Geld gesammelt wird. Es ist üblich, dass es einen Kuchenverkauf gibt und die Bereitschaft zu spenden ist sehr weit verbreitet und selbstverständlich. In Deutschland werden jährlich um die 3 Milliarden Euro gespendet, während es hierzulande um die 10 Milliarden Pfund sind. Das ist beachtlich, wenn man die geringere Bevölkerung und den höheren Wert der Währung bedenkt (Quellen: UK, D).

Pudsey Bear and Red Noses

Pudsey Bear and Red Noses

Des Weiteren gibt es sehr viele Aktionen bei denen jemand für eine Organisation Geld sammelt, indem er oder sie etwas Verrücktes oder Schweres tut, wie z.B. ein Marathon laufen. Oder einen 5K (= Fünfkilometerlauf). Denn meistens sind das Menschen, die sowas noch nie gemacht haben und nur wegen eines persönlichen Schicksalsschlages oder für ein Familienmitglied oder Freund das Geld sammeln. Es gibt alleine in Schottland ca. 20’000 registrierte Wohltätigkeitsorganisationen.

Wer britischen Berühmtheiten auf Twitter folgt, wird es öfter gesehen haben, dass Leute um Retweets bitten, die für eine Aktion Geld sammeln. Meist laufen oder radeln sie ein normales Rennen oder es ist ausgefallener und sie machen Skydiving, eine Radtour durch Afrika oder was auch immer. Bei Laufveranstaltungen ist der Großteil der Teilnehmer für einen guten Zweck unterwegs und z.B. das Edinburgh Marathon Festival kooperiert offiziell mit einer Krebs-Organisation.

Und da kommt nun der persönliche Grund ins Spiel. Ich werde am Sonntag den Halbmarathon laufen und habe neulich meine Details überprüft. Wenn man sich in seinen Account einloggt und unverständlicherweise (noch) nicht für eine Organisation läuft, kann man das jederzeit ändern, was besonders gerne gesehen wird, da man ja selber das Startgeld bezahlt hat. Ich habe dann spontan beschlossen, dass ich (mindestens) 50 Pfund für Amnesty International sammeln werde. Das ist denkbar einfach, denn man sucht sich einfach eine Organisation aus, erstellt eine justgiving-Seite und dann geht das Betteln los!

Sponsore mich und spende für Amnesty International!

Sponsore mich und spende für Amnesty International!

Da ich das nun erwähnt habe und bestimmt ganz viele von Euch Amnesty International unterstützen wollen, dürft/könnt/sollt Ihr das auch tun! Es kann in praktisch jeder erdenklichen Währung gespendet werden. Per SMS funktioniert aus Deutschland natürlich nicht so gut, aber Kreditkarten und Paypal (funktioniert nur, wenn man GBP als Währung auswählt…) werden auch unterstützt. Bitte hier entlang!

Nach diesem schamlosen Bettelversuch noch ein dämpferischer Abschluss. Der Nachteil bei verrückten Veranstaltungen ist der Druck, dass man erst teilnehmen darf, wenn man garantieren kann, eine bestimmte Summe zu sammeln. Bei The Ultimate Abseil z.B. darf man sich von der Forth Bridge stürzen, muss aber 150 Pfund zusammenbetteln. Das ist natürlich legitim, weil es ein ungewöhnliches Erlebnis ist, aber ich finde ein Geschmäckle hat es schon. Vielleicht bin ich aber einfach nicht britisch genug.

It Couldn’t Be Done

“This is the story of over 100 years of Audi innovation. The story of doing things that have never been done before. And doing them until they’re perfect. […] It’s the story of doing the impossible, and it still holds true today. The inspiring words that help tell this story are from the poem, “It Couldn’t be Done” written by the late poet Edgar Albert Guest.” Quelle: YouTube

Audi USA hat einen neuen Werbespot gestartet, in dem die Bilder der Firmengeschichte mit den Worten des Gedichts “It Couldn’t Be Done” von Edgar Albert Guest unterlegt werden.

Someone said that it couldn’t be done
But he with a chuckle replied
That “maybe it couldn’t,” but he would be one
Who wouldn’t say so till he’d tried.

Somebody scoffed: “Oh, you’ll never do that;
At least no one ever has done it;”
But he took off his coat and he took off his hat
And the first thing we knew he’d begun it.

There are thousands to tell you it cannot be done,
There are thousands to prophesy failure,
There are thousands to point out to you one by one,
The dangers that wait to assail you.

But just buckle in with a bit of a grin,
Just take off your coat and go to it;
Just start in to sing as you tackle the thing
That “cannot be done,” and you’ll do it.

Vokabeltipps:
to chuckle: schmunzeln, kichern
to scoff: spotten
to assail sb: jdn angreifen, überfallen
to buckle in: anschnallen
to tackle sth: etw. anpacken/angehen

via: markenfaktor.de

‘Photographs From the Grisly American Conflict’

Im New Yorker ‘Metropolitan Museum of Art’ ist derzeit u.a. die Ausstellung “Photography and the American Civil War” zu sehen. Im Video der New York Times mit dem Titel “Civil War 2013: Photographs From the Grisly American Conflict” erzählt der Kurator des Museums, Jeff L. Rosenheim, etwas über die Hintergründe einiger Bilder der Ausstellung.

Auf der Met-Website heißt es u.a.

Photography was invented just twenty years before the American Civil War. In many ways the war—its documentation, its soldiers, its battlefields—was the arena of the camera’s debut in America. “The medium of photography was very young at the time the war began but it quickly emerged into the medium it is today,” says Jeff Rosenheim, curator of the current exhibition Photography and the American Civil War (on view through September 2), and author of its accompanying catalogue.” Quelle: Metropolitan Museum of Art

Vokabeltipp:

Das Adjektiv “grisly” wird vom OALD definiert als “extremely unpleasant and frightening and usually connected with death and violence” und kann auf Deutsch u.a. mit “grausig” oder “entsetzlich” übersetzt werden.

to go on a bender

“Every time I go down to Devon, she wants to go on a bender with me on the first night.” Quelle: Guardian

Das Substantiv “bender” wird vom OALD definiert als:

“a period of drinking a lot of alcohol or taking a lot of drugs” Quelle: OALD

Entsprechend kann man “to go on a bender” auf Deutsch mit “auf Sauftour gehen” o.ä. übersetzen.

cataclysmic events

In der YouTube-Beschreibung zum Trailer des neuen Films von Will Smith, After Earth, heißt es:

“A crash landing leaves teenager Kitai Raige (Jaden Smith) and his legendary father Cypher (Will Smith) stranded on Earth, 1,000 years after cataclysmic events forced humanity’s escape.” Quelle: YouTube

Das Substantiv “cataclysm” [ˈkætəklɪzəm] wird vom OALD definiert als “a sudden disaster or a violent event that causes change, for example a flood or a war”. Auf Deutsch kann man den Begriff u.a. mit “(verheerende) Katastrophe” übersetzen.

Entsprechend kann man das Adjektiv “cataclysmic” mit “verheerend” übersetzen.

pernicious

Das Adjektiv “pernicious” wird vom OALD definiert als “having a very harmful effect on somebody/something, especially in a way that is gradual and not easily noticed” und kann auf Deutsch entsprechend mit “schädlich” oder “bösartig” übersetzt werden.

“Rich Ricci and the pernicious symbolism of the greedy banker” Quelle: Guardian

Wort der Woche: duplicitous

“Your father is a very duplicitous man”
Quelle: Boardwalk Empire, Season 2, Episode 1

Das Adjektiv “duplicitous” wird vom OALD definiert als:

“dishonest behaviour that is intended to make somebody believe something which is not true”

Auf Deutsch kann man “duplicitous” entsprechend u.a. mit “doppelzüngig” übersetzen.