Blogaktion: Mehr Bildung in Blogs
Auf ihrem Blog hat Literatenmelu vor kurzem eine Blogaktion mit dem Titel “Mehr Bildung in Blogs” gestartet, mit der sie mehr Aufmerksamkeit für das Thema schaffen möchte.
Ich persönlich denke, dass das Thema “Wissen und Lernen im Netz” allgemein noch viel zu wenig ausgeschöpft wird. Mir kommt es jedenfalls so vor, als gäbe es vor allem im Bildungsbereich viel mehr Leute, die sich im Netz, salopp gesagt, theoretisch bzw. “akademisch” mit ihrem jeweiligen Thema auseinandersetzen als Leute, die konkretes Wissen zu einem bestimmten Thema weiter vermitteln.
Ich würde mir jedenfalls viel mehr Angebote im Internet wünschen, auf denen man einen kurzweiligen, aber dennoch fundierten Einstieg in ein bestimmes Themengebiet bekommen kann. Genau das versuche ich, mit dem Englisch-Blog zu machen. Meiner Meinung nach können Blogs, Podcasts, Wikis etc. also eine wichtige Rolle spielen, um andere Angebote wie z.B. Sprachkurse oder Lernplattformen zu ergänzen.
Mit den Linktipps, die ich auf dem Englisch-Blog immer wieder vorstelle, versuche ich entsprechend u.a. auf Seiten hinzuweisen, auf denen man etwas lernen kann. In der Regel sind dies hier natürlich Angebote, die irgend etwas mit der englischen Sprache oder englischsprachigen Ländern zu tun haben. Über Hinweise und Linktipps bin ich übrigens immer dankbar.
So, und zum Abschluss gibt es dann heute noch einen Linktipp, der nichts mit der englischen Sprache sondern mit Tschechisch zu tun hat. Auf dem Tschechisch-Blog gibt es laufend Lerntipps und Interessantes rund um die tschechischen Sprache. Ich spreche zwar kein Tschechisch, (von ein paar Wörtern abgesehen), aber ich fände es toll, wenn es viel mehr solcher Sprachblogs gäbe…





Kommentare
Verstehe ich richtig, du wünschst dir mehr Blogs, Podcasts, etc., die komplexe Sachverhalte auch für den einfachen Leser leichter verständlich darstellen und erklären?
Ja, zum Beispiel. Fände ich schön. Vielleicht gibt es da aber auch jede Menge und ich kenne nur zu wenig. Warum, was denkst Du?
Das sehe ich auch so. Lehrer oder Akademiker scheinen lieber für Kollegen zu schreiben, das scheint zumindest bei meinen Twitter- und Blogfreunden der Trend zu sein. Vielleicht, weil Kollegen mehr Kommentare hinterlassen und dadurch den eigenen Entwicklungsprozess unterstützen. Ich denke, man darf sich einfach nicht demotivieren lassen und die Beiträge weiter an Lerner addressieren. Aber ich würde mir definitiv mehr Kommentare von Lernern bzw. Schülern wünschen, dann wüsste man ja auch besser, ob was man verzapft auch verständlich ist.
Finde ich einen interessanten Ansatz, ich bewundere immer die Blogger, die es schaffen, bei einem Thema zu bleiben und nicht über Feld-Wald-und-Wiese zu bloggen (wie ich) – Meine Anforderung wäre aber bei Darstellung eines Themas die seriöse Bequellung der Information, sonst bleibt es bei “Beleg durch Hören-Sagen” und ist – wenn wir über Lernen und Wissenvermittlung sprechen – wenig wert
Hinterlasse einen Kommentar