IELTS – Englischsprachtest
Um einmal zu erklären, worum es bei dem Begriff IELTS geht, den man hier seit einer Weile auf der Seite sehen kann, möchte ich heute einmal einen kurzen Einblick geben.
Wer in einem einem englischsprachigen Land studieren oder arbeiten möchte, muss in der Regel bei der jeweiligen Universität oder dem Arbeitgeber einen Nachweis für Englisch-Sprachkenntnisse vorlegen.
Darüber hinaus verlangen auch viele Organisationen einen Sprachnachweis für eine Reihe weiterer Zwecke, wie Einwanderung, Arbeitsvermittlung, Approbation und Zulassung zu Lehrgängen.
Eine weltweit anerkannte Sprachprüfung für die o.g. Zwecke ist der so genannte IELTS-Test. IELTS steht für International English Language Testing System und wird in einem Wort ausgesprochen [aɪlts], also so ähnlich wie der ehemalige Bremer Fußballspieler Dieter Eilts. Der recht umfassende Test besteht aus 4 Teilen
Listening – Hörverständnis 30 Minuten
Reading – Leseverständnis eine Stunde
Writing – Schreiben eine Stunde
Speaking – Interview 15 Minuten
und wird an einem Tag durchgeführt. Das Ganze kostet im übrigen 170 Euro.
In Deutschland kann man den IELTS-Test in den folgenden Städten ablegen: Berlin, Bremen, Dortmund, Düsseldorf, Frankfurt, Freiburg, Hamburg, Hannover, Köln, Leipzig, Mannheim, München, Radolfzell und Stuttgart. Wer mehr Infos möchte, kann diese hier finden.
Ich persönlich habe bisher keinen IELTS-Test gemacht. Um aber einmal zu sehen, was bei einem IELTS-Test auf einen Prüfling zukommt, werde ich das demnächst einmal begleitend testen und dann auch hier auf dem Blog vorstellen. Könnte ganz interessant und aufschlussreich werden.
Wie sieht es bei euch aus? Hat irgend jemand bereits Erfahrungen mit IELTS oder anderen Sprachtests gemacht?





Kommentare
Bei mir hiess das mal TOEFL – Test Of English as Foreign Language , gibt es den auch noch? Den konnte ich damals an der Uni Tübingen ablegen, als Voraussetzung für ein Auslandssemester/Erasmusstipendium in Sheffield.
Allen ein schönes Wochenende
Martin
Hab auch den TOEFL gemacht. Die Aufgaben und die Preise sind etwa gleich. Allerdings weniger Teststandorte.
Damals fing das an, dass auf Computertests umgestellt wurde und es wurden online Beispiele vorgestellt. Insofern habe ich mich recht gut vorbereitet gefühlt und auch die nötigen Punkte für ein Auslandsstudium erreicht.
Schön war, dass man am Ende gleich mehrere Unis (oder andere Institutionen) angeben konnte, an die der Test geschickt wird. Jede Kopie kostet nämlich auch noch mal extra.
Wichtig zu erwähnen wäre noch, dass der Test nur 2 Jahre gültig ist. D.h. wenn man danach nochmal den Nachweis braucht, muss man den Test nochmal machen.
TOEFL hier. Von IELTS habe ich nie wirklich was gehört. Ich dachte immer TOEFL sei der übliche Sprachtest, wenn man an eine ausländische Uni will oder sonst was im Ausland macht.
Kann es sein, daß der TOEFL von einer amerikanischen Organisation angeboten wird? Als ich auf die Webseite geschaut habe, ist mir gerade eingefallen, daß die auch den GRE anbieten.
Hurra, mein Thema
Bin fleißig für den IELTS am Lernen und während der Internetrecherche auf diesen Blog gestoßen, der seitdem regelmäßig gelesen wird. Ich hoffe doch stark, dass mir das helfen wird *grins*
Man hat ja auch immer das Gefühl, ‘last minute’ noch tausend Sachen lernen zu müssen, die man plötzlich entdeckt und von denen man sich einbildet sie wären wahnsinnig wichtig…
Der heutige Blogg Eintrag ist doch wohl
Schleichwerbung engl. –> SPAM ?
@ Kaizen: klar
und dass passende Video dazu gibt’s hier!
http://www.youtube.com/watch?v=M_eYSuPKP3Y
Meine Arbeitgeber und die Institutionen mit denen ich es bisher zu tun hatte muessen dann wohl irgendwie eine Ausnahme sein, ich habe noch nie einen Englisckkenntnisnachweis erbringen muessen. Zumindest nicht in Zeugnisform, denn natuerlich werden/wurden die Englischkenntnisse indirekt im Vorstellungsgespraech ueberprueft.
… der SPAM Video ist wirklich cool. Habe tränen in den Augen … spam, spam…
Der TOEFL ist für mich irgendwie so ein Studententest. Ich hätte nicht gedacht, daß er für Arbeitgeber interessant sein könnte.
Auf der IELTS Webseite steht übrigens: “In den USA wird der IELTS Test inzwischen schon von mehr als 1000 Universitäten und anderen Institutionen anerkannt”. Scheint also tatsächlich nicht so gebräuchlich zu sein wie der TOEFL.
Es gibt übrigens noch das Cambridge Certificate. Ich hab irgendwie so in Erinnerung, daß dieses Certificate anspruchsvoller sein soll als der TOEFL, aber so sicher bin ich mir jetzt doch nicht.
Um auch mal was zum Spam – abgesehen vom immer wieder extrem lustigen Monty-Python-Sketch – zu sagen: Wie viele andere Surfer habe ich auch AdBlock. Dabei geht es mir primär um nervige Augenkrebsgeschichten und gerne sinnfreie Google-Syndication.
Wenn also vereinzelt ein redaktioneller Beitrag eine Empfehlung enthält, die man auch als Werbung auslegen kann, finde ich das absolut in Ordnung. Wenn es der Finanzierung dient, geht das auch in Ordnung. Das sollte aber dann erwähnt werden (von wegen redaktioneller Unabhängigkeit).
Ich weite den Bereich etwas aus. In Österreich ist der ESOL von der Cambridge Universität beliebt. Von den 80 Personen meines Jahrgangs (7. Klasse AHS) haben etwa 14 Schüler das FCE (“First Cambridge Certificate”) abgelegt. Darunter auch ich. Ich weiß jetzt nicht, wie das IELTS ist, aber mir erscheint es etwas unseriöser zu sein. Beim FCE sind die Testzeiten etwas länger und es kommt ein fünfter Bereich (“Use of English”) hinzu, der deine grammatikalischen Fertigkeiten abprüft (Umgang mit Präpositionen, phrasal verbs). Des Weiteren gibt es nur 3 Grades (A, B, C). Im Gesamten muss man mehr als 60% erfüllt haben, damit man ein Zertifikat ausgestellt bekommt. Jenes gilt dann aber lebenslang.
Direkt nach dem Zertifikat hatte ich im Eiltempo “mein Erlebnis” niedergeschrieben. Zum kurzen Reinschauen mag es interessant sein:
FCE.pdf
Nach dem Ablegen des FCEs bin ich auf diesen Blog gestoßen
@dunkeltron:
Na ja, redaktionelle Beiträge, die man als Empfehlung auslegen könnte, gibt es her im Blog ja streng genommen noch und nöcher. Jedes Mal, wenn ich einen Trailer, einen Song oder einen Werbeclip oder sonstiges einbinde, ist dies ja auch Werbung. So mache ich auch hin und wieder Linktipps, die dann ja auch nichts weiter als Empfehlungen sind.
Aber weil du das Thema redaktionelle Unabhängigkeit ansprichst: die habe ich zu 100% hier! Aber ich denke mal, dein Kommentar zielt auf die Tatsache ab, dass hier auf dem Blog seit Januar auch Werbebanner des British Council und dessen IELTS-Test zu sehen sind und der Artikel heute den IELTS-Test des British Council vorstellt.
Von dieser Zusammenarbeit mit dem British Council habe ich bereits hier im Blog berichtet (siehe http://www.der-englisch-blog.de/2009/01/21/es-ist-so-weit/) und sie ist ja auch kaum zu übersehen.
. Im übrigen finde ich es klasse, dass der British Council als gemeinnützige Einrichtung zur Förderung internationaler Beziehungen auf diesem Blog sichtbar ist.
Es handelt sich daher aus meiner Sicht weder um Schleichwerbung mit der Betonung auf „Schleich“ noch um eine „platte“ Empfehlung sondern um eine Vorstellung des IELTS-Tests. Anmerkungen bzw. Erfahrungen jeder Art (also auch kritische) sind hier ausdrücklich willkommen.
IELTS Absolvent hier. Die Australische Einwanderungsbehörde besteht für Aufenthalts- und Arbeitsbewilligung auf genau diesen Test (und keinen anderen). In der Schweiz wird der Test vom British Council Switzerland in Bern durchgeführt (CHF 320). Auf der Homepage wird IELTS als “Britische Alternative zu TOEFL” beschrieben.
@Martin: das Wochenende ist zwar schon vorbei, aber wünsch ich dir auch (im nachhinein)
@Julia:wusste ich nicht, dass man für die Kopien einzeln bezahlen muss.
@Shady: dann wünsch dir mal viel Glück!
@Lukas: danke für den Kommentar und den prima Link. Sehr interessant und sicherlich für jeden empfehlenswert zu lesen, der einen Englischsprachtest ablegt.
@projektleiterin: Zum Cambridge Certificate hat Lukas in seinem Kommentar einen interessanten Link.
@Colombo: Wusste ich auch nicht, dass in Australien ausschließlich der IELTS-Test anerkannt wird. Interessant.
Ich habe schon seit Ewigkeiten vor etwas über meinen IELTS-Test zu schreiben. Weil ich aber in der Länge nicht mit Deinem Beitrag konkurrieren will, werde ich bei mir drüber bloggen. S. Trackback, der bald hier erscheinen müsste.
Bzw. da er das nicht tut: http://www.thomasschwenke.de/general/2009-03/erfahrungen-und-tipps-zum-ielts-test
[...] freue ich mich, dass hier in den nächsten Wochen mit der Unterstützung des British Councils und IELTS insgesamt 20 ipod Shuffles verlost werden! Vorbeischauen lohnt sich [...]
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