Wort der Woche: vanity
Markus Brendel · 22 Februar 2009 · Kategorie: Adjektive / Adverbien, Substantive, Vokabeln
Diese Woche war zu lesen, dass das deutsche Magazin “Vanity Fair” eingestellt wird. “Vanity” heißt auf Deutsch “Eitelkeit”. “Vanity fair” kann man entsprechend mit “Jahrmarkt der Eitelkeiten” übersetzen.
Das Adjektiv zu “vanity” lautet “vain” – (eitel). So hatte die US-Sängerin Carly Simon im Jahr 1973 einen Hit mit ihrem Titel “You’re so vain”. Den Song kann man sich hier anhören.
Darüber hinaus gibt es auch noch die Formulierung “in vain”. Diese kann man mit “umsonst” bzw. “vergeblich” oder “vergebens” übersetzen.
So heißt ein Song von Bob Marley, der u.a. von Annie Lennox gecovert wurde, “Waiting in vain”. Auch Bob Dylan fragte einmal in einem Lied “is your love in vain” – ist deine Liebe vergebens?
Wer sich die beiden Songs anhören möchte, kann dies hier und hier tun.




Kommentare
‘Love in vain’ war auch ein Blues von Robert Johnson (1937), gecovert von den Stones auf ‘Let it bleed’ (1969).
Nicht vergessen “Mr. Vain” von Culture Beat
Oh ja, Mr. Vain!
Vanitas vanitatum et omnia vanitas
beliebt ist auch die “vanity search”. damit bezeichnet man das suchen nach dem eigenen namen im internet.
http://de.wikipedia.org/wiki/Vanity_Search
BTW
the ruts – love in vain
Vanity Fair stammt ursprünglich aus John Bunyans religiösem Bildungsroman oder wie immer man “The Pilgrim’s Progress” nennen will, wurde dann berühmt durch Thackerays Roman des gleichen Namens und kommt unter anderem auch in Louisa May Alcotts “Little Women” im Kapitel “Meg goes to Vanity Fair” vor.
Einen Kommentar hinterlassen