Monkey business
Markus Brendel · 7 August 2008 · Kategorie: Redewendungen, Substantive, Vokabeln
Den Begriff “monkey business” kann man mit “Unfug” bzw. “Blödsinn” oder auch in einem anderen Zusammenhang mit “faule Tricks” bzw. “krumme Touren” übersetzen.
So hat die US-amerikanische Band The Black Eyed Peas ihr viertes Album “monkey business” genannt.
Im Song “Living on my own” singt Freddie Mercury im Refrain “I don’t have no time for no monkey business”. Anhören kann man diesen Song hier.
Im Englischen unterscheidet man bei Affen übrigens zwischen den Begriffen “monkey” und “ape”. Der Begriff “ape” wird für Menschenaffen verwendet.
Entsprechend heißt der Film “Planet der Affen” auf Englisch “Planet of the Apes”.
Viele kennen sicherlich den Clip mit dem kleinen Schimpansen und seiner Art von “monkey business”. Wem das nichts sagt, einfach hier klicken.




Kommentare
Dein Blog ist super! Obwohl ich reichlich Filme und viele Serien auf Englisch gucke, ertappe ich mich oft beim Lesen der Themen dabei, dass ich einiges falsch mache – zB inkonsequente “mb”-Befolgung (bei tomb, aber bomb nicht) und auch das Beispiel mit Psycho war super und hat mal wieder Erinnerungen wachgerufen. Danke!
(Die Beispiele mit den Songs sind immer am besten ;D )
Wie jetzt? Keine Erwaehnung der beruehmten PG Tips ads im Zusammenhang mit Affen?
@Jan: vielen Dank und viel Spaß!
@ Armin: ich muss mich wohl outen: ich kannte diese Werbung nicht! Herrlich! Danke für den Tipp.
Hallo,
ich hab da mal ne Frage zu dem Satz:
“I don’t have no time for no monkey business”
Wenn ich das richtig übersetze bedeutet der Satz “Ich habe keine Zeit für Blödsinn”. Wozu aber die vielen Verneinungen? Würde “I don’t have time for monkey business” nicht reichen? Oder ist das die “künstlerische Note”?
Und wo ich schon mal dabei bin, welches Hochkomma ist eigentlich das richtige bei Abkürzungen (z.B. bei don´t).
´ oder ` oder ‘ oder egal?
Viele Grüße
Frank
PS: Super Blog. Danke dafür.
Ich habe die auch nur gerade so noch mitbekommen, die wurden soweit ich mich entsinnen kann irgendwann Ende der 90er eingestellt (Ich bin seit 95 in England). Irgendwelche Tierschutzverbaende hatten sich wohl dagegen beschwert.
Cool, ich stelle gerade fest, daß mein Blog bei den zufälligen Blogtipps auftaucht!
Frank sollte mal nach Bayern kommen, dann würde er wissen was doppelte Verneinungen sind.
In anderen Sprachen wird die doppelte Verneinung anders gebraucht, als im Deutschen.
Bei uns heben sich zwei Verneinungen auf, im Englischen kann man eine doppelte Verneinung nutzen, um die Verneinung zu verstärken, was besonders in der Umgangssprache und in der Musik absolut üblich ist, im Gegensatz zum Deutschen, wo die Verstärkung durch doppelte Verneinung komplett verschwunden ist.
Im Italienischen beispielsweise verdoppelt man Verneinungen eigentlich immer, im Spanischen und Französischen ist es auch total üblich.
Bsp (Wiki): Je ne vais nulle part. (Ich gehe nicht nirgendwohin)
Zum Beispiel mit dem Planeten der Affen: das Buch, auf dem die Filme basieren, ist übrigens von einem Franzosen und im Französischen gibt es den Unterschied zwischen den Affentypen nicht.
Jetzt habe ich kurz gegooglet, weil ich mit dieser Behauptung, daß im Französischen doppelte Verneinungen existieren nicht einverstanden war und irgendwie kann ich mich auch nicht erinnern, daß im Spanischen doppelte Verneinungen besonders üblich sind, aber der Bastian Sick scheint das in seiner Abhandlung über doppelte Verneinungen auch zu glauben:
http://www.spiegel.de/kultur/zwiebelfisch/0,1518,394969,00.html
Aber eigentlich ist es mir auch egal was er glaubt, schließlich ist Französisch nicht sein Spezialgebiet.
Oh, ich sehe gerade, er hat Romanistik studiert. Na gut, vielleicht hat er doch recht.
Ich seh’ schon. Zu den doppelten Verneinungen muss ich mal was schreiben…
Lyra hatte das neulich auch schon gefragt… (und ich natürlich noch nicht geantwortet…. werd ich ich also bald machen…
@ Frank: das Hochkomma wird gerade (’) gesetzt.
Vielen Dank für die ausführliche Erklärung. Man lernt eben nie aus.
@projektleiterin
Ich habe 6 Jahre Bayern hinter mir und bin froh wieder zu Hause in Sachsen zu sein.
@Frank: Verständlich. Willkommen daheim!
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