Wort der Woche: knack
Markus Brendel · 20 Juli 2008 · Kategorie: Der ganze Rest, Grammatik, Substantive, Vokabeln
Das Substantiv “knack” bezeichnet eine besondere “Fertigkeit”. “To have a knack for something” heißt soviel wie “ein Händchen für etwas haben”.
Das Besondere an diesem Wort ist jedoch die Aussprache. Wie es richtig ausgesprochen wird, sieht und hört man im Filmbeispiel.
Die Konsonantenkombination “kn” am Wortanfang wird im Englischen immer als “n” ausgesprochen!
Das englische Wort für Ritter (knight) wird also genauso ausgesprochen wie das Wort für Nacht (night). Andere Beispiele für Wörter, bei denen das “k” am Wortanfang nicht ausgesprochen wird, sind “know”, “knee” oder “knife”.
Der Nachname des Musikers Mark Knopfler von den Dire Straits wird also nicht wie das deutsche Wort Knopf ausgesprochen! Das “k” wird bei der Aussprache also weggelassen.




Kommentare
Das mit dem kn- haben fast alle meiner Schüler verinnerlicht, aber an das mit dem ps- erinnern sich viele nicht einmal.
Die drei Ausnahmen für kn-, die mir spontan eingefallen sind, kann ich nicht für mich behalten:
Einmal “Knute” als alternative Schreibung zu “Canute”, einem dänischen König von England, die ich aus einer Lodge namens “Sons of Knute” kenne; und zweitens “knish” bzw. im Plural “knishes” – Kartoffel- oder andere Füllung im Teig, gebacken oder fritiert, von New Yorker Juden aus Osteuropa mitgebracht und in den USA verbeitet.
Und dann noch Stuntstar Evel Knievel.
Das mit dem “ps” kommt nächste Woche dran.. Außerdem auch noch “mb” wie beim climbing oder bomb…
Danke für die Ausnahmen, die ich nicht kannte! Außer natürlich EVEL KNIEVEL. Sehr gut! Kennen den noch jüngere Schüler?!
Jeder kennt doch Evel Knievel, oder?
Als Beispiel für “knack” fällt mir spontan “Butterfly” von Jason Mraz (wie spricht man den Nachnamen eigentlich aus?) ein:
“You’ve got the knack to vivify”
Weitere Beispiele: Knickerbocker oder der selbe Ursprung: die New York Knicks oder to knock.
Überlege krampfhaft, aber mir will kein Wort einfallen, wo man es anders ausspricht…
Da wird es ja direkt Zeit, einen “Evel Knievel Gedächtnis-Klub” zu gründen…
@David: Lass mich wissen, wenn dir ein Wort einfällt….
Einen habe ich noch, allerdings tatsächliche eine Ausnahme, da bewusst falsch: Betty Grable und Edward Horton singen in The Gay Divorcee eine Nummer namens “Let’s K-nock K-nees”, jeweils mit gesprochenem k.
Hm. Und dann fällt mir noch das Stecksystem K’NEX ein. Da zeigt aber schon der Apostroph, dass dazwischen noch ein Vokal steckt. Ich kenne es auch aus deutsche TV-Werbung, weiß aber nicht mehr, ob es dort ein- oder zweisilbig ausgesprochen wird.
Endlich gibts mal jemand, der meinen Spitznamen zu schätzen weiß!!!
Mein Spitzname ist nämlich seit meinem 7. Lebensjahr KNACK – warum weiß keiner mehr (heute bin ich 34). Mir gefällt der Name immer noch und die knack.de besitze ich seit 1996. Allerdings wird mein Name nicht englisch ausgesprochen sondern ganz deutsch. ABer egal. Danke an Hubschraubermütze, der mir den Link gemailt hat
Bei Mark Knopfler wird das K weggelassen – da habe ich mich wohl die letzten Jahre (seit ich dire straits) kenne zum Affen gemacht
Aber gut, dass das nur die wenigstens (deutschsprachigen) wissen
Ging mir offen gestanden vor ein paar Jahren ähnlich…
@knack : Freut mich, dass du dich freust..
Ich war übrigens in meiner Kindheit immer sehr vom “Knack-und-Back-Männchen” fasziniert…
Und vielleicht auch noch Sherlock “HouLms” und Abraham “LinkLn” erwähnen
Und von Evel Knievel gab es ein Aufzieh-Motorrad, damals…
Oder “mb” bei “Tomb Raider”.
Ganz ganz schrecklich verbreitet ist auch “sword” mit ausgesprochendem “w”.
Warum hat eigentlich noch keiner Gloucester, Leicester, Worcester und Bicester erwaehnt?
Aber Vorsicht bei Cirencester
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